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Weltweit sind zwischen 2,5 und 2,8 Millionen Menschen von MS betroffen, in Deutschland zwischen 250.000 und 280.000. Üblicherweise erkranken mehr Frauen als Männer, schon in jungen Jahren zwischen dem 20. und dem 40. Lebensjahr.
Die Multiple Sklerose (lat. „multiplex“ = vielfach; (gr.) sklerosis = Verhärtung) ist eine neurodegenerative „Erkrankung des Zentralnervensystems; In Gehirn oder Rückenmark bilden sich verstreut entzündliche Krankheitsherde durch Zerfall der Markscheiden und nachfolgende Gewebeverhärtung (Sklerose)“ (Brockhaus digital). Hierbei kommt es zu einer #myelindegeneration .
Die MS beginnt oft sehr schleichend, mit uncharakteristischen Symptomen wie Gangstörungen bzw. Gehbeschwerden, Gefühlsstörungen, auch Sehbeschwerden, oft kurzfristiger Blindheit sowie Schlappheit, Müdigkeit . Diese Symptome können auch wieder verschwinden, treten aber verstärkt nach einiger Zeit (in Schüben) auf.
Diese relativ untypischen Anfangssymptome führen dazu, dass die Krankheit erst nach vielen Jahren exakt diagnostiziert wird. Beispielsweise lässt sie sich nur durch eine Kernspintomografie und eine Punktion der Rückenmarkflüssigkeit (Liquor) exakt diagnostizieren.
Typische Symptome für eine MS sind:
• Sehstörungen (siehe Bild)
• skandierende (zerhackte) Sprache
• Intentionstremor (Zittern beim Beginn einer Bewegung)
• Gangstörungen, Muskellähmungen oder spastische Lähmungen mit Reflexsteigerungen
• Parästhesien (Gefühlsstörungen wie Kribbeln, Taubheitsgefühl)
• Pyramidenbahnstörungen (Feinmotorik betroffen)
• Blasen- und Darmstörungen
• Depression
Quellen und weitere Information:
https://flexikon.doccheck.com/de/Pernizi%C3%B6se_An%C3%A4mie
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Gibt es einen Zusammenhang zwischen Myelin und neurologischen Erkrankungen? Falls ja, welche sind es? Und welche Rolle spielt hier das Vitamin B12?
Zu den neurodegenerativen Erkrankungen, die im Zusammenhang mit einer Myelindegeneration stehen, gehört vor allem die multiple Sklerose (MS, lat. „multiplex“ = vielfach; (gr.) sklerosis = Verhärtung).
Sie ergeben sich aber auch durch das höhere Lebensalter oder erbliche Anlagen. Auch ein Vitamin-B12-Mangel kann in seiner schlimmsten Form zu einer Myelindegeneration führen (im Rahmen einer funikulären Myelose).
Die Ergebnisse einer interessanten Studie vom 24. März 2025 über die Marathonläufer in „Science“ brachte mich auf den Gedanken, was alles zu einer Myelindegeneration führen kann.
Das Bild zeigt den Aufbau einer Nervenzelle (Orthopädische Gelenk-Klinik).
Quellen und weitere Information:
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Was ist eigentlich ME/CFS ? Ich möchte dieses Kürzel erklären, aber zuerst einmal folgt ein „Monsterwort“:
Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS)
Um dieses Wort verständlich zu machen, wollen wir es zunächst einmal aufdröseln:
„Myalgisch“ heißt, die Muskeln sind betroffen. Das Gehirn ist beteiligt (grch. egkephalos »Gehirn«), und zwar auf entzündliche Art und Weise, sowie auch das Rückenmark, denn bei einer Myelitis handelt es sich um eine Entzündung des Rückenmarks.
Der zweite Teil dieser Abkürzung „CFS“ bedeutet „Chronic Fatigue-Syndrom“, also chronisches Müdigkeits- oder auch Erschöpfungssyndrom. Es ist schon länger ein Problem in der Medizin. Seit über 35 Jahren wird hieran geforscht. Viele Patienten klagen über chronische Müdigkeit oder ständige Erschöpfung und schaffen den Alltag kaum mehr.
„Bei einem Teil der Personen entwickelt sich infolge der SARS-CoV-2-Infektion zudem ein Symptomkomplex, der Ähnlichkeit mit dem Chronischen Erschöpfungssyndrom aufweist.“ (Quelle: RKI, Renate Leypold: Pantothensäure macht Power, 2024, S. 133)
Trotz der langen Forschungsdauer sind die genauen Ursachen und Mechanismen von ME/CFS weiterhin nicht vollständig geklärt. Der gesamte Symptomkomplex betrifft also sowohl Muskelschmerzen als auch Gehirnbeteiligung und das Nervensystem. Es stellt sich immer mehr heraus, dass bei vielen ein Epstein-Barr-Virus vorausgegangen ist.
Interessant ist in diesem Zusammenhang eine Studie von Akiko Iwasaki, die im Februar Aufsehen erregte. Der japanische Immunologin untersuchte das Immunsystem von Long-COVID- und Post-VAC-Syndrom-Patienten. Dabei stieß sie auf eine Art Erschöpfung des Immunsystems, das bei Virusinfekten (z.B. Corona) auf die Dauer so geschwächt wird, dass andere im Körper vorhandene Viren wiederaufleben können. Es zeigen sich Ähnlichkeiten zu einem Vitamin-B12- und einem Pantothensäure-Mangel mit Muskelschmerzen, Parästhesien, starker Erschöpfung und Müdigkeit. Die Symptome habe ich in Kapitel 7 meines Buches „Pantothensäure macht Power“ beschrieben (S. 109).
Quellen und weitere Informationen:
Renate Leypold: Pantothensäure macht Power, 2024
https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2025.02.18.25322379v2
Bildquellen: Pexels, Brockhaus digital/Shutterstock
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Corona ist noch immer unter uns – in Form von Long-Covid, ME/CFS und Post-Vac-Syndrom. Es geistern immer noch bestimmte Omikron-Varianten umher, die hoch infektiös sind und nur langsam abflauen. Zusammengefasst kann man sagen: Corona wird bleiben.
Das Robert Koch-Institut (RKI) schätzt, dass etwa 1,5 Millionen Menschen in Deutschland an den Langzeitfolgen leiden. Obwohl schon so viel Zeit vergangen ist, gibt es für die Long-Covid-Betroffenen, denen es teilweise sehr schlecht geht, noch immer keine Lösung. Ihre Existenz steht größtenteils Kopf. Hier ist also immer noch alles beim Alten.
Um den Menschen zu helfen, sollte man in die Zellen schauen und hier in die Mitochondrien gucken. Nach meinen Erkenntnissen dürfte es sich um eine Mangelerkrankung handeln.
In meinem Buch erläutere ich meine Thesen (siehe Kapitel 10). Hier zeige ich auch Beispiele für die Long-Covid-Therapie. Warum auch Sportler von Long-Covid befallen werden können, zeigt eine ganz neue Studie. Man untersuchte die Gehirne von Marathonläufern. Hier zeigte sich, dass während eines Marathonlaufes die Myelinschicht, die die Nerven umwickelt, abnimmt.
Aus meiner Sicht ist dies ein deutlicher Hinweis darauf, dass auch bei körperlich völlig Gesunden ein relativer Mangel vorhanden sein kann. Es bedarf nur einer zusätzlichen Belastung (z.B. in Form einer Infektion) und es kommt zu körperlichen Symptomen. Einen solchen Mangel gilt es zu beheben und hier muss man das gesamte Register der Vitalstofftherapie bzw. orthomolekularen Therapie ziehen.
Ich freue mich über Ihre Kontaktaufnahme und bin gerne bereit, Auskünfte und Unterstützung zu geben.