Renate Leypold auf instagram

Zeilarn im Winter mit etwas Schnee
Natürlich gewachsen,
wissenschaftlich geprüft,
ganzheitlich in der Therapie.
  • Alzheimer

  • Apoplex

  • B-Vitamin

    Die B-Vitamine – auch Vitamin-B-Komplex genannt – sind die wahren Energiespender unseres Körpers. Sie arbeiten Hand in Hand, um in den Mitochondrien aus Nahrung Energie (ATP) zu gewinnen, die Nerven zu schützen, die Psyche zu stabilisieren und das Immunsystem zu unterstützen. Besonders bei Virusinfekten, Long-/Post-COVID oder Post-Vac-Syndrom sehe ich oft eine massive Belastung dieses Systems: chronische Müdigkeit, „Brain Fog“, Konzentrationsprobleme und Erschöpfung sind typische Zeichen, dass der B-Vitamin-Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht geraten ist. In der orthomolekularen Medizin setzen wir gezielt auf einen gut abgestimmten B-Komplex – oft kombiniert mit Vitamin B5 (Pantothensäure), Coenzym Q10, Magnesium oder adaptogenen Pflanzen aus der Phytotherapie (z. B. Rhodiola, Ashwagandha). So fördern wir die mitochondriale Regeneration, reduzieren oxidativen Stress und helfen dem Körper, seine Selbstheilungskräfte wieder optimal zu nutzen – ein Baustein für mehr Vitalität und Resilienz.

  • Blutzucker

  • chronische Entzündung

  • Corona

    Wenn heute von „Corona“ oder „dem Coronavirus“ die Rede ist, meinen die meisten Menschen fast immer SARS-CoV-2, das Virus, das seit Ende 2019 die Krankheit COVID-19 (Coronavirus disease 2019) verursacht. SARS-CoV-2 gehört zur Familie der Coronaviren (genauer: Genus Betacoronavirus). Es ist eng verwandt mit den Viren, die früher SARS (2002/2003) und MERS (seit 2012) ausgelöst haben. Im Unterschied zu diesen löst SARS-CoV-2 aber meist leichtere bis mittelschwere Atemwegserkrankungen aus, kann jedoch – besonders bei Risikogruppen – auch zu schweren Verläufen mit Lungenentzündung führen. Neben SARS-CoV-2 gibt es vier „normale“ menschliche Coronaviren (229E, NL63, OC43, HKU1), die regelmäßig zirkulieren und typische Erkältungen verursachen.

  • Darmgesundheit

    Darmgesundheit ist der Schlüssel zu Vitalität und Resilienz – der Darm beherbergt Billionen Mikroorganismen (das Mikrobiom), die nicht nur verdauen, sondern auch Vitamine produzieren, das Immunsystem trainieren und über die Darm-Hirn-Achse unsere Psyche und Energie beeinflussen. Eine gestörte Darmbarriere oder Dysbiose (Ungleichgewicht der Bakterien) kann zu chronischer Müdigkeit, Entzündungen und geschwächter Abwehr führen – genau das sehen wir häufig bei Virusinfekten, Long-/Post-COVID oder Post-Vac-Syndrom. Aktuelle Studien zeigen: Vorbestehende Darmprobleme erhöhen das Risiko für anhaltende Fatigue, weil das Mikrobiom Entzündungen und mitochondriale Belastung verstärkt. In der orthomolekularen Medizin stärken wir mit B-Vitaminen (z. B. Vitamin B5 für Energie), Zink, Glutamin und Antioxidantien die Darmschleimhaut. Ergänzend nutzen wir in der Phytotherapie Präbiotika-reiche Pflanzen (z. B. Inulin aus Topinambur, Flohsamen), probiotische Lebensmittel (Sauerkraut, Kefir) und gezielte Heilkräuter (z. B. Thymian, Granatapfel-Extrakt, Kurkuma) zur mikrobiellen Balance. So unterstützen wir den Körper dabei, seine Selbstregulation wiederherzustellen – von innen heraus.

  • Demenz

  • Diabetes

  • Elektroakupunktur

    Die Elektroakupunktur nach Voll gilt als das älteste und lange Jahre am weitesten verbreitete elektrische Diagnose- und Therapieverfahren innerhalb der Naturheilkunde. In den 1950er Jahren entwickelte der deutsche Arzt Dr. Reinhold Voll (1909–1989) gemeinsam mit dem Ingenieur Fritz Werner ein Messgerät, das es ermöglicht, Akupunkturpunkte präzise zu lokalisieren und ihren energetischen Zustand zu erfassen.

    Die Grundlage dieses Ansatzes stammt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin: Akupunkturpunkte auf der Hautoberfläche stehen über sogenannte Meridiane mit inneren Organen in Verbindung. Zwischen beiden Bereichen wird daher eine reflektorische Beziehung bzw. Wechselwirkung angenommen.

    Das EAV-Gerät misst an diesen speziellen Punkten die elektrische Leitfähigkeit des Gewebes – den sogenannten Organwiderstand –, der sich deutlich von Messwerten anderer Hautareale unterscheidet. Die ermittelten Werte sollen Hinweise auf den funktionellen Zustand des jeweils zugeordneten Organs oder Organsystems geben. Mit der EAV sind auch schon kleinere Störungen feststellbar. Gleichzeitig kann man Medikamente austesten, die genau für den Patienten individuell passen sind.

  • Energiestoffwechsel

  • Ernährung

    Unsere Ernährung liefert die Bausteine für Zellen, Hormone und Immunsystem. Eine abwechslungsreiche Kost (viel Gemüse, Obst, gute Proteine und Fette) möglichst mit unverarbeiteten Lebensmitteln senkt nachweislich das Risiko für Herzkrankheiten, Diabetes, Entzündungen und sogar Depressionen. Das Darmmikrobiom und die mentale Gesundheit hängen stark davon ab. Aus der Ernährung ziehen wir alles, was unser Körper für den Stoffwechsel braucht. Studien zeigen, dass eine mediterrane oder pflanzenbetonte Ernährung mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes, bestimmten Krebsarten und sogar Demenz assoziiert ist. Ernährung ist nicht alles – Bewegung, Schlaf und Genetik zählen auch –, aber sie ist einer der mächtigsten Hebel, die wir täglich selbst in der Hand haben. Kurz: Gutes Essen ist eine der besten Investitionen in Gesundheit und Wohlbefinden.

  • Erschöpfung

  • Fettleber

    Etwa 30 % der Deutschen leiden an einer Fettleber, die durch Überernährung, zu viele Kohlenhydrate (insbesondere Fruktose aus Süßem und Softdrinks), Übergewicht oder Alkoholkonsum entsteht. Sie beeinträchtigt die Leberfunktion, Entgiftung und den Stoffwechsel, erhöht das Risiko für Typ-2-Diabetes. Die gute Nachricht: Die Leber regeneriert sich sehr gerne, oft innerhalb weniger Wochen, wenn man Alkohol komplett meidet. Als Therapeutikum werden meist Mariendistel und Artischocke genannt. Sonst gibt es nichts, heißt es, das stimmt aber nicht. Besonders wirksam ist meines Erachtens hochdosierte Pantothensäure (Vitamin B5), kombiniert mit weiteren Vitaminen.

  • Gesundheit

    Gesundheit bedeutet für mich vor allem, sich vital, wohl und voller Energie zu fühlen. Hierfür bilden eine ausgewogene Ernährung und ein gesunder Lebensstil das Fundament. Gesundheit erfordert ein ausgeglichenes Gleichgewicht an Mikronährstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente) im Körper. Eine optimale Versorgung ist die Voraussetzung für einen reibungslos funktionierenden Organismus – im Alter wird das oft schwieriger, da der Bedarf steigt und die Aufnahme abnimmt. Selbst bei scheinbar aussichtslosen Fällen braucht man aber nicht zu verzagen. Gesundheit lässt sich häufig wiederherstellen und bis ins hohe Alter erhalten – durch bewusste Ernährung, Lebensstil und ggf. gezielte Supplementierung (z. B. im Rahmen orthomolekularer Ansätze).

  • Grippe

  • Heilpraktikerin

    Eine Heilpraktikerin ist eine in Deutschland staatlich geprüfte Therapeutin, die die Erlaubnis hat, Heilkunde beruflich auszuüben, ohne Ärztin zu sein. Sie darf selbstständig diagnostizieren und behandeln – allerdings nur im Rahmen des Heilpraktikergesetzes.

    Heilpraktikerinnen therapieren oft Patienten mit chronischen Beschwerden, Stresserkrankungen oder zur Ergänzung der Schulmedizin. Im Mittelpunkt steht die Anregung der Selbstheilungskräfte, Förderung einer gesunden Lebensweise, Eigenverantwortung und Vorbeugung (Prävention) von Krankheiten. Viele spezialisieren sich auf bestimmte Bereiche wie z. B. Mikrobiom, mitochondriale Medizin oder Vitalstofftherapie.

    Heilpraktikerinnen setzen primär auf pflanzliche, homöopathische und natürliche Mittel, um den Körper sanft zu unterstützen. Sie arbeiten nicht symptombezogen, sondern ganzheitlich (holistisch).

  • Hormonstörung

  • Long-COVID

    Long-COVID (auch Post-COVID-Syndrom oder Post-COVID-19-Zustand) beschreibt anhaltende oder neu auftretende Beschwerden, die Wochen bis Monate (manchmal Jahre) nach einer SARS-CoV-2-Infektion bestehen bleiben – auch wenn die akute Erkrankung längst überstanden ist. Es handelt sich nicht um eine einheitliche Krankheit, sondern um ein vielschichtiges Syndrom mit sehr unterschiedlichen Symptomen, die das tägliche Leben stark beeinträchtigen können. Nach Definitionen von WHO, RKI und aktuellen Leitlinien (2025/2026) spricht man von Long-COVID, wenn Symptome mindestens 4 Wochen (oft ab 12 Wochen) nach der Infektion anhalten oder neu hinzukommen und nicht durch andere Erkrankungen erklärt werden können.

  • Magnesium

    Magnesium ist eines der zentralsten Mineralstoffe unseres Körpers – es wird oft als „Entspannungsmineral“ oder „Anti-Stress-Mineral“ bezeichnet. In den Mitochondrien aktiviert es ATP und ist unverzichtbar für die Energieproduktion. Gleichzeitig entspannt es Muskeln und Nerven, reguliert den Blutdruck, fördert tiefen Schlaf und dämpft Entzündungen. Besonders bei Virusinfekten, Long-/Post-COVID, Post-Vac-Syndrom oder chronischer Erschöpfung sehe ich fast immer einen erhöhten Bedarf: Die Symptome Müdigkeit, Muskelkrämpfe, Herzrasen, innere Unruhe oder „Brain Fog“ verbessern sich häufig deutlich, wenn der Magnesiumspiegel optimiert wird. In der orthomolekularen Medizin kombinieren wir es gerne mit B-Vitaminen (z. B. Vitamin B5), Coenzym Q10 und Antioxidantien. Über die Phytotherapie unterstützen wir zusätzlich mit magnesiumreichen Pflanzen (z. B. Brennnessel, Schachtelhalm) oder magenschonenden Bitterstoffen, die die Aufnahme fördern. So stärken wir den Körper von der Zelle bis zum gesamten Organismus – für mehr Ruhe, Kraft und Regeneration.

  • Mikrobiom

  • Mineralstoffe

    Mineralstoffe sind natürliche, anorganische Verbindungen, die aus der Erdkruste stammen und für den menschlichen Organismus lebensnotwendig sind. Man unterscheidet zwischen Mengenelementen (wie Magnesium, Kalzium, Kalium und Natrium), die der Körper in größeren Mengen benötigt, und Spurenelementen (wie Zink, Selen, Eisen, Kupfer oder Jod), die nur in sehr geringen Mengen erforderlich sind. Alle diese Stoffe tragen wesentlich zur Aufrechterhaltung der Homöostase bei – also zum inneren Gleichgewicht des Körpers. Sie erfüllen vielfältige Aufgaben, z. B. bei der Knochenbildung, der Muskel- und Nervenfunktion, der Regulation des Wasserhaushalts, der Enzymaktivität und der Unterstützung des Immunsystems. Viele Mineralstoffe kommen besonders reichlich in pflanzlichen Lebensmitteln vor, etwa in Gemüse, Obst, Nüssen und Vollkornprodukten. Dort wirken sie häufig basisch und unterstützen so den Säure-Basen-Haushalt.

    • Kalzium findet sich vor allem in Milchprodukten, grünem Gemüse (z. B. Brokkoli, Grünkohl) und bestimmten Mineralwässern.
    • Kalium ist reichlich in vielen Gemüsesorten (z. B. Kartoffeln, Spinat, Tomaten), Bananen und Hülsenfrüchten enthalten und trägt u. a. zur Regulation des Blutdrucks bei.
    • Magnesium kommt zwar in pflanzlichen Lebensmitteln (z. B. Nüssen, Vollkorn, grünem Blattgemüse) vor, doch ist die Zufuhr über die normale Ernährung häufig nicht ganz ausreichend – weshalb eine gezielte Zufuhr (über Ernährung oder ggf. Ergänzung) oft sinnvoll ist.
    • Spurenelemente wie Zink, Selen und Eisen spielen eine Schlüsselrolle für ein starkes Immunsystem, zahlreiche Stoffwechselprozesse und die Bildung von Blutzellen.

    Eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung mit viel frischem Gemüse, Obst, Vollkornprodukten und hochwertigen Eiweißquellen ist die beste Grundlage, um den Bedarf an Mineralstoffen und Spurenelementen zuverlässig zu decken. In bestimmten Lebenssituationen (z. B. Stress, Schwangerschaft, intensiver Sport oder einseitige Ernährung) kann es jedoch sinnvoll sein, den Versorgungszustand zu betrachten und ggf. gezielt zu unterstützen.

  • Mitochondrien

    Mitochondrien sind winzige, meist ovale oder stäbchenförmige Strukturen (ca. 0,5–10 µm groß), die von einer Doppelmembran umgeben sind. Die äußere Membran ist durchlässig, die innere stark gefaltet (Cristae), um möglichst viel Oberfläche für die Energieproduktion zu schaffen. Im Inneren liegt die Matrix, wo wichtige Stoffwechselprozesse ablaufen. Ihre Hauptaufgabe:

    • Energieproduktion durch Zellatmung: Im Citratzyklus (Krebs-Zyklus) und in der Atmungskette wird aus Nahrung und Sauerstoff ATP hergestellt.
    • Weitere Rollen: Regulation von Calcium, Steuerung des Zelltods (Apoptose), Beteiligung am Immunsystem (z. B. Signale bei Virusinfektionen) und Abbau von Fettsäuren.

    Zellen mit hohem Energiebedarf (z. B. Herzmuskel-, Nerven-, Muskel- oder Eizellen) enthalten Tausende bis Hunderttausende Mitochondrien. Sie vermehren sich durch Teilung, besitzen eigene DNA (mtDNA, nur mütterlich vererbt) und produzieren selbst einige Proteine – ein Relikt ihrer evolutionären Herkunft aus eingewanderten Bakterien (Endosymbiontentheorie).

  • Nahrungsergänzung

    Nahrungsergänzungsmittel sind konzentrierte Lebensmittel, die Vitamine, Mineralstoffe wie Magnesium, Spurenelemente, Fettsäuren oder Pflanzenextrakte liefern, um die tägliche Ernährung zu ergänzen. Sie kommen meist als Kapseln, Tabletten oder Pulver daher und sollen helfen, mögliche Lücken zu schließen – besonders bei Stress, Virusinfekten, Long-/Post-COVID, Post-Vac-Syndrom oder wenn die Aufnahme über den Magen-Darm-Trakt beeinträchtigt ist. In der orthomolekularen Medizin gehen wir einen Schritt weiter: Wir nutzen sie nicht nur zur reinen Ergänzung, sondern gezielt und oft höher dosiert, um das biochemische Gleichgewicht zu optimieren – z. B. mit B-Vitaminen (inkl. Vitamin B5) und Magnesium für die Mitochondrien-Energie, Zink und Glutamin für die Darmgesundheit oder Antioxidantien zur Entzündungsdämpfung. Wichtig ist immer die Qualität: hochbioverfügbare Formen, sinnvolle Kombinationen und individuelle Abstimmung. Ergänzend unterstützen wir mit Phytotherapie (z. B. magnesiumreiche Kräuter wie Brennnessel oder Bitterstoffe für bessere Aufnahme). So wird Nahrungsergänzung zu einem sanften, aber wirkungsvollen Baustein, um den Körper in Balance zu bringen und seine Selbstheilungskräfte zu stärken.

  • Naturheilkunde

    Naturheilkunde umfasst alle natürlichen Methoden, die den Körper wieder ins Gleichgewicht bringen, wie z. B. Pflanzenheilkunde, Homöopathie und eine ausgewogene Ernährung. Wenn die Ernährung nicht ausreichend Vitamine und Nährstoffe liefert, werden diese gezielt substituiert – im Rahmen der Orthomolekularen Medizin, die ich vorwiegend anwende. Ziel ist es, durch diese Ansätze und eine Ordnungstherapie (Lebensstilberatung) den Organismus ganzheitlich in seine Balance zurückzuführen.

  • Naturheilpraxis

    Die Natur heilt uns, deshalb therapiere ich in meiner Naturheilpraxis mit naturheilkundlichen Methoden. Eine Naturheilpraxis ist in Deutschland die Praxis eines (staatlich geprüften) Heilpraktikers, in der Naturheilkunde angewendet wird. Naturheilkunde ist eine ganzheitliche Form der alternativen Medizin, die auf natürlichen Methoden basiert, um die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen. Sie verzichtet weitgehend auf synthetische Arzneimittel und setzt stattdessen auf Reize wie Wasser, Licht, Luft, Bewegung, Ernährung, Pflanzenheilkunde oder physikalische Therapien. Ziel ist eine nachhaltige Gesundheit unter Berücksichtigung von Körper, Seele und Geist.

  • Nervenschäden

  • Nobelpreis

  • orthomolekulare Medizin

    Der Begriff „orthomolekulare Medizin“ wurde 1968 vom zweifachen Nobelpreisträger Linus Pauling geprägt. Er definierte sie so:
    „Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentrationen von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.“ Im Kern geht es darum, dass viele Beschwerden durch Mangel oder Ungleichgewichte an lebenswichtigen Mikronährstoffen entstehen können. Durch gezielte Zufuhr – oft höher dosiert als die üblichen Empfehlungen – soll der Körper in die Lage versetzt werden, sich selbst optimal zu regulieren und zu regenerieren.

  • Pandemie

    Der Begriff Pandemie (aus dem Griechischen: pan = alles, demos = Volk) beschreibt eine Form der Epidemie, bei der sich eine Infektionskrankheit in relativ kurzer Zeit über mehrere Länder und Kontinente ausbreitet. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert eine Pandemie heute als weltweite Verbreitung einer neuen Krankheit, die Menschen ohne ausreichende Immunität betrifft und oft erhebliche gesundheitliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen mit sich bringt. Entscheidend ist nicht nur die geografische Ausdehnung, sondern auch die Geschwindigkeit der Ausbreitung und die Belastung für die Gesundheitssysteme.

  • Pantothensäure (Vitamin B5)

    Pantothensäure, auch Vitamin B5, ist ein wasserlösliches und hitzeempfindliches B‑Vitamin, das als Bestandteil des Coenzyms A eine Schlüsselrolle im Energiestoffwechsel spielt. In den Mitochondrien ermöglicht es die Verwertung von Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen über Acetyl‑CoA und ist damit unverzichtbar für die ATP‑Produktion und zahlreiche Stoffwechselprozesse.

    Darüber hinaus unterstützt Pantothensäure die Synthese von Hormonen und Neurotransmittern, trägt zur geistigen Leistungsfähigkeit bei und hilft, Müdigkeit zu reduzieren. Da sie am Leberstoffwechsel und an Entgiftungsprozessen beteiligt ist, kann man ihr auch einen indirekten Einfluss auf gesundes Altern zuschreiben.

    Der tägliche Bedarf liegt bei etwa 6 mg, und bei ausgewogener Ernährung gilt ein Mangel als selten. Neue wissenschaftliche Arbeiten untersuchen zudem mögliche Zusammenhänge mit Immunfunktion, Mikrobiom, zellulärer Fitness und epigenetischen Mechanismen.

  • Phytotherapie

    Die Phytotherapie ist die älteste Form der Arzneimitteltherapie überhaupt: In allen Kulturen – von der traditionellen chinesischen Medizin über Hildegard von Bingen bis zu indigenen Heiltraditionen – wurden Pflanzen über Jahrhunderte hinweg erprobt und in Kräuterbüchern festgehalten.

    Die moderne Phytotherapie (auch rationale oder evidenzbasierte Phytotherapie) verbindet dieses traditionelle Wissen mit wissenschaftlicher Forschung. Sie arbeitet mit standardisierten Extrakten, deren Qualität, Reinheit und Wirksamkeit durch Gesetze (in Deutschland das AMG) und Behörden (BfArM, EMA/HMPC) geregelt sind. Viele Phytopharmaka haben heute positive Studien (z. B. Doppelblindstudien) und finden Eingang in nationale Leitlinien – etwa bei Reizmagen, funktioneller Dyspepsie, akutem Husten, leichten depressiven Episoden oder venösen Beschwerden.

  • Post-COVID

    Post-COVID (Post-COVID-Syndrom oder Post-COVID-19-Zustand) beschreibt Symptome, die mindestens 12 Wochen (nach WHO-Definition meist ab 3 Monaten) nach einer SARS-CoV-2-Infektion andauern, neu auftreten oder wiederkehren – und nicht durch eine andere Erkrankung erklärt werden können. Es geht um ein breites Spektrum an Beschwerden, die das Leben der Betroffenen oft stark belasten, auch wenn der akute Infekt längst vorbei ist. Nach WHO-Definition (Stand 2025/2026): Symptome beginnen üblicherweise innerhalb von 3 Monaten nach der Infektion, halten mindestens 2 Monate an und lassen sich nicht anders erklären.

  • Post-Vac-Syndrom

    Der Begriff „Post-Vac-Syndrom“ beschreibt anhaltende Beschwerden, die nach einer COVID-19-Impfung auftreten können – oft Wochen bis Monate später. Die Symptome ähneln stark denen von Long-/Post-COVID: extreme Erschöpfung, ‚Brain Fog‘, Herzrasen, Schwindel, Schlafstörungen oder Muskelschmerzen. Offizielle Stellen wie das Paul-Ehrlich-Institut betonen, dass es sich nicht um eine klar definierte Krankheit handelt und solche Fälle extrem selten sind. Dennoch berichten Betroffene von einer hohen Belastung durch chronische Müdigkeit und Belastungsintoleranz. Aktuelle Forschung deutet auf ähnliche Mechanismen wie bei Post-COVID hin: chronische Entzündungen, Autoimmunreaktionen und vor allem eine Beeinträchtigung der Mitochondrien, unserer zellulären Kraftwerke. In der orthomolekularen Medizin und Phytotherapie setzen wir hier an: Mit Mikronährstoffen wie Vitamin B5 (Pantothensäure), Coenzym Q10, Magnesium, Antioxidantien und adaptogenen Pflanzen (z. B. Rhodiola, Ashwagandha) unterstützen wir die Energieproduktion, reduzieren oxidativen Stress und fördern die Regulation des Immun- und Nervensystems – individuell und ganzheitlich, um den Körper bei der Regeneration zu begleiten.

  • Rheuma

    Rheuma ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl entzündlicher Erkrankungen des Bewegungsapparates, die unter dem „rheumatischen Formenkreis“ zusammengefasst werden. Die bekannteste Form ist die rheumatoide Arthritis, eine chronische Entzündung der Gelenke und Gelenkinnenhäute. Sie kann bereits im Kindesalter auftreten, beginnt aber besonders häufig bei Frauen nach den Wechseljahren. Typisch sind schmerzhafte, geschwollene Fingergelenke, die Erkrankung springt oft auf größere Gelenke über. Charakteristisch ist die ausgeprägte Morgensteifigkeit, die Betroffene in ihrer Beweglichkeit stark einschränkt.

    Früher spielte auch das rheumatische Fieber – eine Folge bakterieller Mandelentzündungen – eine große Rolle, ist jedoch durch den Einsatz von Antibiotika heute fast verschwunden. Zum rheumatischen Formenkreis gehören zudem zahlreiche weitere Erkrankungen wie etwa Fibromyalgie (Weichteilrheumatismus), Morbus Bechterew (Erkrankung der Wirbelsäule), Lupus erythematodes sowie auch Gefäßerkrankungen, als Stoffwechselerkrankung die Gicht und Arthrosen. Gemeinsam ist ihnen vor allem eines: chronische Schmerzen, die den Alltag prägen und Bewegungseinschränkung.

    Die genauen Ursachen sind bis heute nicht vollständig geklärt. Fest steht jedoch, dass das Immunsystem eine zentrale Rolle spielt: Im Entzündungsprozess richtet sich die körpereigene Abwehr gegen eigenes Gewebe – ein Mechanismus, der bis heute intensiv erforscht wird.

    Ich selbst habe schon als Kind Rheuma bekommen und weiß, wie einschränkend diese Schmerzen sein können. Diese Erfahrung hat meinen Lebensweg beeinflusst und mich schließlich zur intensiven Beschäftigung mit Pantothensäure geführt. Sie hat mir sehr geholfen bei dieser Erkrankung und ist zu meinem Lebensthema geworden. Aus aktuellen Studien ist zu ersehen, dass die Pantothensäure, weil sie immunmodulierend wirkt und offenkundig zwischen Fremd und Eigen zu unterscheiden vermag, künftig hier eine Rolle spielen könnte. Bei mir zumindest hat sie sich sehr bewährt.

  • Schlaganfall

  • Taubheitsgefühl

  • Virusinfekt

    Ein Virusinfekt (viraler Infekt oder virale Infektion) ist eine Erkrankung, die durch Viren ausgelöst wird. Viren sind winzige, nicht lebende Partikel, die in Körperzellen eindringen, diese als „Fabrik“ missbrauchen, um sich zu vermehren, und dabei oft Zellschäden verursachen. Im Gegensatz zu Bakterien können Viren sich nicht selbstständig teilen – sie brauchen immer lebende Wirtszellen. Typische Virusinfekte sind Erkältungen, grippale Infekte, Grippe (Influenza), Windpocken, Herpes oder auch COVID-19 durch SARS-CoV-2.

  • Vitalität

    „Vitalität“ kommt vom lateinischen „vitalis“ und bedeutet wörtlich „zum Leben gehörig“ oder „Lebenskraft habend“. Es beschreibt die innere Energie, Lebendigkeit, Anpassungsfähigkeit und Regenerationskraft eines Menschen – körperlich, geistig und emotional.

    Erst wenn man voller Vitalität und Tatendrang in den Tag startet, kann man seinen Aufgaben gerecht werden. Unsere Vitalität ist kein Zufall, sondern liegt weitgehend in unserer eigenen Hand. Durch eine bewusste Ernährung mit ausreichend Mikronährstoffen und Vitaminen – hier spielt vor allem die Pantothensäure (Vitamin B5) eine wichtige Rolle als Baustein für Coenzym A – unterstützen wir die Energieproduktion in den Mitochondrien, den ‚Kraftwerken‘ unserer Zellen. Die Epigenetik zeigt uns, welchen Einfluss diese Substanzen auf unser Leben haben. So ebnen wir den Weg zu einem langen, gesunden und vitalen Leben.

  • Vitamin B5

    Vitamin B5, auch Pantothensäure genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin aus der B-Gruppe. Es ist essenziell für die Energieproduktion im Körper und bildet einen zentralen Baustein des Coenzyms A – eines Schlüssel-Moleküls, das Fette, Kohlenhydrate und Eiweiße abbaut und in nutzbare Energie (ATP) umwandelt. Ohne ausreichend Vitamin B5 läuft der Energiestoffwechsel nicht optimal – besonders in den Mitochondrien, unseren zellulären Kraftwerken.

  • Vitamine

    Als Heilpraktikerin nutze ich bevorzugt das, was uns die Natur schenkt. Doch manchmal reicht das nicht aus – und genau hier treten Vitamine in den Vordergrund.

    Vitamine sind eine vielfältige Gruppe organischer Verbindungen, die überwiegend von Pflanzen und Bakterien gebildet werden. Für den menschlichen Stoffwechsel sind sie unverzichtbar, da sie meist nicht in ausreichender Menge selbst hergestellt werden können. Deshalb müssen sie regelmäßig über die Nahrung aufgenommen werden; einige B‑Vitamine werden teilweise von Darmbakterien bereitgestellt.

    Historisch gesehen forschte man nach den Ursachen verschiedener Erkrankungen. Dabei wurde erkannt, dass sie aus einem Mangel an Vitaminen herrührten. Zwischen 1910 und 1948 wurden die 13 anerkannten Vitamine entdeckt. Inzwischen zeigt sich jedoch, dass Vitamine weit mehr leisten, als nur Defizite auszugleichen. Immer deutlicher wird, dass sie an einer Vielzahl biologischer Prozesse beteiligt sind und in vielen Bereichen des Körpers eine schützende Rolle spielen.

    Unsere weit verbreiteten Volkskrankheiten wie Diabetes, Rheuma, Herzerkrankungen, Adipositas lassen sich mit Vitaminen zumindest teilweise therapeutisch beeinflussen, möglicherweise sogar künftig vermeiden. Der Dreh-und-Angel-Punkt ihrer Tätigkeit liegt in den Mitochondrien, wo sie für die Energieproduktion und wesentliche weitere Stoffwechselprozesse zuständig sind.

    In der orthomolekularen Medizin wird zudem erforscht, wie unterschiedliche Vitaminmengen den Stoffwechsel beeinflussen können. Einige Ansätze reichen dabei bis in epigenetische Bereiche hinein. Die wissenschaftliche Entwicklung ist hier noch im Fluss, doch es zeigt sich, dass Vitamine ein spannendes Forschungsfeld bleiben.

    Ein Beispiel ist Vitamin B5, das über das Coenzym A als wichtiger Bestandteil zahlreicher Stoffwechselwege gilt. Erste Studien untersuchen seine vielfältigen Funktionen genauer. Auch meine langjährige Praxiserfahrung hat mir gezeigt, wie bedeutend Vitamine für das Wohlbefinden sein können – ein Eindruck, der zunehmend auch in der Forschung aufgegriffen wird.

  • Wundheilung