Renate Leypold auf instagram

Zeilarn im Frühling
Natürlich gewachsen,
wissenschaftlich geprüft,
ganzheitlich in der Therapie.
Hühnersuppe
Bild: mygraphx (Pixabay)

Kollagen ist im Moment in aller Munde. Aber was ist eigentlich Kollagen ?
Kollagen gehört zu unserem Bindegewebe. Das Bindegewebe verbindet alles mit allem in unserem Körper. Es gibt bis zu 28 Kollagenarten . Am wichtigsten sind die Kollagenarten 1 bis 5.

Typ 1 macht allein ca. 90 % des gesamten Kollagens im Körper aus. Es kommt hauptsächlich in Haut, Knochen, Sehnen, Bändern, Zahnbein (Dentin), Blutgefäßen, Hornhaut, Faserknorpeln vor.
Typ II: Hyaliner Knorpel (Gelenke), Bandscheiben, Glaskörper des Auges, elastischer Knorpel
Typ III: Haut, Blutgefäße, innere Organe, reticuläre Fasern, Skelettmuskulatur (oft zusammen mit Typ I)
Typ IV: Basalmembranen (Grenzschicht zwischen Epidermis und Dermis, Haut, Niere, Lunge, Blutgefäße, Nerven, Muskeln usw.). 
Typ V: unter anderem Haare, ganz besonders wichtig in der Wachstumsphase bei Kindern und Jugendlichen

Der Hauptbestandteil von Kollagen ist Wasser (etwa 60 %). In unserer Haut (Keratinozyten) ist sogar besonders viel Wasser – bis 70 %. Das macht das Altern aus, weil dann die Wasserbindungsfähigkeit abnimmt.

Was können wir selbst für unser Kollagen und damit für unsere Hautgesundheit tun?

Erstes Gebot: viel Wasser trinken, Hydratation hochhalten. 

Zweites Gebot: vielseitige und abwechslungsreiche Ernährung. Besonders die Aminosäuren (Lysin, Prolin, Glycin) sind für den Kollagenaufbau nötig. 

Drittes Gebot: Auch Vitamin C und Vitamin B5 spielen im Kollagenaufbau eine wichtige Rolle. Vitamin C ist wichtig für die Hydroxylierung der Aminosäuren Prolin, Lysin und Glycin im Kollagen. Vitamin C und die Pantothensäure ergänzen sich in der Vernetzung synergistisch für die Kollagenstruktur. 

Mein Superfood-Tipp: Omas gute Hühnersuppe (siehe Bild)
Kollagen ist somit weit wichtiger für unsere innere Gesundheit. Ist diese optimal, zeigt sich das auch an unserer Haut .