Renate Leypold auf instagram

Zeilarn im Frühling
Natürlich gewachsen,
wissenschaftlich geprüft,
ganzheitlich in der Therapie.
Erdbeeren
Bild aus meinem eigenen Garten

Vor etwa hundert Jahren entdeckte Albert Szent-Györgyi in Paprika und Kohl die Ascorbinsäure . 1928 fand er sie in der Nebennierenrinde und isolierte sie. 1937 erhielt er dafür den Nobelpreis. Viele andere Wissenschaftler waren an der Erforschung der Ascorbinsäure ebenfalls beteiligt.

Der Name Ascorbinsäure leitet sich von Skorbut ab, einer Krankheit, die #vitaminc verhindert. Im Jahr 1541 bei der Erforschung des Lorenzstromes beschrieb Kapitän Jacques Cartier eindrücklich die Auswirkungen von Skorbut bei den Seefahrern (siehe mein Beitrag vom 26. September 2021). Jahre später nahm man deshalb Sauerkraut mit auf die Reise. Heute ist bekannt, dass Zitrusfrüchte reich an Vitamin C sind. Viele weiteren Obst- und Gemüsesorten enthalten Vitamin C. 

Allgemein wird eine Dosis von 100 bis 300 mg empfohlen. Schon 10 mg können – so heißt es – Skorbut vermeiden, der heute wieder auf dem Vormarsch ist. 

Vitamin C ist nicht nur ein Erkältungsvitamin. Es ist ein Allrounder in unserem Stoffwechsel, sein Stellenwert ist bei Weitem unterschätzt.

  • Es ist nötig in der Nebennierenrinde, um Adrenalin und Noradrenalin zu bilden (z.B. in Stressreaktionen).
  • Es neutralisiert freie Radikale, die ständig im Stoffwechsel entstehen.
  • Es fördert die Aufnahme von pflanzlichem Eisen in den Organismus.
  • Es regeneriert das Vitamin E. Es ist den Glutathionstoffwechsel und dessen Regeneration sowie in Bezug auf Selen wichtig.
  • Es ist für Aufbau und Stabilisierung der verschiedenen Kollagenarten nötig.
  • Es wirkt mit bei der Entgiftung vieler Medikamente und Abbauprodukte des Stoffwechsels.
  • Eine gute Vitamin-C-Versorgung senkt die Infektanfälligkeit.
  • Der Glukosewert bei Diabetes wird gesenkt.

Neuere Studien über Vitamin C weisen darauf hin, dass von ihm noch viel zu erwarten ist in Bezug auf eine gute Gesundheit und Longevity.

Nehmt ihr Vitamin C bewusst zu euch – eher über Lebensmittel oder auch als Supplement?